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Max Born Gymnasium - Aktuelles

Aktuelles

Einträge

23.04.2026

Zwei unvergessliche Wochen in den USA - Unser Amerika-Austausch 2025

Vom 25. Oktober bis zum 8. November 2025 hatten wir - 20 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Begleitlehrkräfte, Frau Sahner und Herr Heß - die außergewöhnliche Gelegenheit, an einem zweiwöchigen Schüleraustausch mit der Beacon High School im Bundesstaat New York teilzunehmen. Der Austausch bot eine Mischung aus neuer Kultur, amerikanischem Schulalltag, Gastfamilienleben und aufregenden Ausflügen, wodurch die Fahrt für alle zu einem unvergesslichen und einzigartigen Erlebnis wurde.

Am Samstagnachmittag flogen wir am Flughafen München los und trafen nach einem neunstündigen Flug abends in Beacon, einer Kleinstadt am Hudson River, ein, wo uns unsere Gastgeschwister mit offenen Armen empfingen.

Das restliche Wochenende verbrachten wir mit unseren Gastfamilien. Viele Deutsche und Amerikaner trafen sich auf der Main Street, schlenderten über den Floh- oder Wochenmarkt  und erkundeten die Stadtmitte. Schnell entwickelten sich erste Gespräche, gemeinsame Aktivitäten und neue Freundschaften.

Der erste Field Trip fand schon am Montag statt: ein Besuch in West Point, der berühmtesten Militärakademie der USA. Wir erhielten eine Tour durch die Anlage mit Einblicken in ihre spannende Vergangenheit und Traditionen. Vor allem die Leitwörter, an denen sich die Schülerinnen und Schüler dort orientieren, sind uns im Gedächtnis geblieben: „Duty, Honor, Country“, was übersetzt so viel bedeutet wie „Pflicht, Ehre, Land“.

In die Großstadt New York City fuhren wir gleich zweimal. Eine eineinhalbstündige Zugfahrt direkt am Hudson River entlang brachte uns von Beacon bis zur Grand Central Station, die durch ihr großes, prachtvolles Gebäude und die schöne Deckenmalerei einen prägenden Eindruck hinterließ.

Den ersten Besuch der Metropole starteten wir mit mehreren Fährtouren, die uns einen tollen Blick auf die Skyline und die Freiheitsstatue gaben. Der wortwörtliche Höhepunkt war jedoch der Aufenthalt auf der Aussichtsplattform The Edge in einer schwindelerregenden Höhe von 335 Metern. Dort wurde die Zeit für Foto Shootings und zum Genießen des Ausblicks genutzt. Danach spazierten wir durch Manhattan zum Times Square und waren von den Lichtern und Bildern der Werbeanzeigen überwältigt. Glücklich und erschöpft machten wir uns nach etwas Freizeit wieder auf dem Weg nach Beacon.

Am Freitag feierten wir ein typisch amerikanisches Halloween mit unseren Gastschülern. Zusammen verkleideten wir uns, zogen um die dekorierten Häuser fürs „Trick or Treating“ und lebten ein amerikanisches Bilderbuchleben.

Das darauffolgende Wochenende verbrachten alle in ihren Familien und gingen beispielsweise noch einmal nach New York City oder wanderten auf dem Mount Beacon. Und am Sonntagabend wurde für Emily eine kleine Überraschungsfeier zum Geburtstag organisiert.

Die zweite Woche begann mit einem City Council Meeting, bei dem uns der Bürgermeister von Beacon herzlich begrüßte und Herr Heß eine kleine Rede hielt. Am Dienstag war wegen der Bürgermeisterwahl in New York schulfrei. Den folgenden Tag verbrachten wir wieder in Manhattan – vor allem beim 9/11 Memorial und im dazugehörigen Museum, einem sehr wichtigen, interessanten und auch emotionalen Highlight unseres Austauschs. Während wir am ersten Tag in New York City vor allem zwischen Wolkenkratzern unterwegs waren, führten unsere Lehrkräfte uns danach in einen ganz anderen Teil von Manhattan: Mit der Subway, der amerikanischen U-Bahn, ging es ins Greenwich Village und zur berühmten Christopher Street. Hier waren die Häuser deutlich niedriger und die Stadt viel bunter. In der Dämmerung erlebten wir im Central Park die „golden hour“. Der ganze Himmel färbte sich rosa und eine magische Atmosphäre verbreitete sich im Park. Zum Abschluss liefen wir noch die 5th Avenue entlang bis zum Rockefeller Center und hatten kurz Zeit zum Shoppen, bis wir mit dem Zug müde und zufrieden heimfuhren.

Für diejenigen von uns, deren Gastgeschwister Spanisch in der Schule belegen, gab es am Donnerstag sogar noch einen weiteren Ausflug nach New York City in das spanische Theaterstück Don Quixote.

Am vorletzten Abend fand für alle Deutschen und Amerikaner ein Lagerfeuer (Bonfire) statt mit Essen, Musik und S‘mores, einer amerikanischen Süßigkeit aus gegrillten Marshmallows zwischen Keksen.

Die Wochentage, an denen wir keinen Ausflug hatten, verbrachten wir in der High School und gingen mit unseren Gastgeschwistern in den Unterricht, zum Training ihrer Schulsportart oder zur Vorbereitung der Schulaufführung des Theaterstücks „Little Women“. Dadurch erhielten wir einen Einblick ins amerikanische Schulsystem und konnten uns mit vielen neuen Personen austauschen.

Freitag war unser letzter Schultag an der BHS und wir mussten uns schon von vielen Leuten verabschieden: von neuen Freunden, den Lehrkräften, dem Security Personal, den Bibliothekarinnen … Am Samstag war dann der offizielle Abschied. Den Vormittag verbrachten nochmals alle mit ihren Gastfamilien oder machten frühmorgens noch eine kleine Wanderung auf den Mount Beacon, um den Austausch mit einem wunderschönen Ausblick zu beenden. 

Nachmittags trafen wir uns vor der High School, um endgültig „Goodbye“ zu sagen. Danach fuhren wir ein letztes Mal mit dem gelben Schulbus, der uns zum Flughafen brachte, und landeten nach einem siebenstündigen Flug am Sonntagmorgen wieder in München. 

Wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch im Juni/Juli 2026!

Für uns alle war das eine Erfahrung fürs Leben, in der wir viel gelernt, schöne Erinnerungen gesammelt und neue internationale Freundschaften geschlossen haben.

Vielen Dank an Frau Sahner, Herrn Heß und die verantwortlichen Lehrkräfte auf der amerikanischen Seite für die Organisation des Austauschs. Wir schätzen es sehr, dass Sie uns diese einzigartige Erfahrung ermöglicht haben!

Andreea Moldovan (10c), Mia Noerpel (10b) und Levin Baricevik (10c)

17.04.2026

Schüleraustausch mit Domont

Vom 13.-17.4.26 waren 21 Schülerinnen und Schüler unserer 9. und 11. Klassen in Domont, der Partnerstadt von Germering, und nahmen am Schüleraustausch mit dem dortigen Lycée Georges Sand teil. Sie hatten dort die Möglichkeit, am Unterricht teilzunehmen und so das französische Schulsystem kennen zu lernen. Neben einem Besuch im Rathaus in Domont und Zeit mit den Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern in den Gastfamilien verbachten die Schülerinnen und Schüler zwei Tage in Paris. Dort besichtigten sie einige der zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie natürlich den Eiffelturm, den Louvre oder die Kathedrale Notre-Dame. Die Woche verging viel zu schnell und so machten sie sich mit vielen neuen Eindrücken und Erinnerungen im Gepäck auf die Rückreise. Nun freuen sie sich schon auf den Gegenbesuch aus Frankreich Mitte Mai.

27.03.2026

Europa macht Schule

Tschechien zu Gast im Klassenzimmer

Im Rahmen des Programms „Europa macht Schule“ war in der Woche vor den Osterferien eine Erasmus+-Studentin aus Tschechien zu Gast in der 5a. Die Studierende absolviert derzeit ein Auslandssemester an der LMU München. Das Programm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bringt internationale Studierende als Botschafterinnen und Botschafter ihrer Herkunftsländer in deutsche Schulen, fördert den europäischen und internationalen Austausch und verfolgt das Ziel, interkulturelles Lernen zu stärken sowie Vorurteile abzubauen. In einer Vorstellungsrunde erhielten die Schülerinnen und Schüler zunächst grundlegende geographische Informationen über Tschechien. Die Klasse begegnete dem Thema mit großer Neugier und freute sich sichtbar darüber, ein neues Land näher kennenzulernen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den sogenannten Germanismen in Mähren. Anhand tschechischer Beispielsätze wie „vem si ruksak a běž špacírovat“ oder „Štrůdl, knedlík a špek mi šmakují.“ wurde deutlich, dass sich einzelne Wörter auch ohne Vorkenntnisse erschließen lassen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass Germanismen Wörter im Tschechischen sind, die aus dem Deutschen stammen. Ihre bis heute lebendige Verwendung verweist auf die jahrhundertelange gemeinsame Geschichte von Tschechen und Deutschen, besonders in Mähren. In einer bewegungsorientierten Arbeitsphase ordnete die Klasse im Raum verteilte Wörter wie knedlík, šichta, knoflík oder ruksak passenden Bildern zu und überprüfte die Lösungen anschließend gemeinsam.

Zum Abschluss wurden tschechische Ostertraditionen mit den Bräuchen der Klasse 5a verglichen. Im Mittelpunkt stand die Pomlázka, ein geflochtener Weidenzweig, der am Ostermontag in Tschechien eine wichtige Rolle spielt. Passend dazu gestalteten die Schülerinnen und Schüler Ostereier mit Symbolen für Frühling, Glück und das eigene Land. So entstand ein anschaulicher, sprachlich wie kulturell bereichernder Zugang zu unserem Nachbarland Tschechien.

L. Neudecker

13.03.2026

Skilager der 8. Klassen

Eine abwechslungsreiche und rundum gelungene Woche verbrachten die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe im Skilager in Hochfügen. Bei hervorragenden Wetter- und Schneebedingungen waren sie täglich auf der Piste unterwegs und konnten ihr skifahrerisches Können weiterentwickeln. Für die Alternativgruppe standen andere sportliche Aktivitäten auf dem Programm. Darüber hinaus sorgten weitere Programmpunkte, wie eine stimmungsvolle Fackelwanderung, für schöne Momente. Am Ende der Woche kehrten die Schülerinnen und Schüler zwar etwas müde, aber mit vielen Eindrücken und guter Stimmung ans MBG zurück. Ein herzlicher Dank gilt Herrn Rothermel für die Leitung der Fahrt und allen Lehrkräften, die diese begleitet und möglich gemacht haben.

19.12.2025

Mitteilung zur Adventsspendenaktion der Johanniter Weihnachtstrucker

Bei der diesjährigen Adventsspendenaktion der Johanniter Weihnachtstrucker kamen insgesamt 41 Kartons zusammen, die zuvor von den Religions- und Ethikgruppen zusammengestellt wurden. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Schülerinnen und Schülern und den beteiligten Lehrkräften, die durch ihren Einsatz zur Erreichung dieses Ergebnisses beigetragen haben!