Wie wird aus einem Stück Stoff mit etwas Geschick ein selbst genähtes Werkstück? Wie gelingt es, aus frischen Zutaten gemeinsam ein leckeres Gericht zuzubereiten? Wie fühlt es sich an, alltägliche Hindernisse mit einem Rollstuhl zu bewältigen und sich mit einem Blindenstock zu orientieren?
Mit diesen und vielen anderen Fragen beschäftigten sich unsere Schülerinnen und Schüler am Montag und Dienstag in der letzten Woche des Schuljahres. Im Rahmen des Projekts „Alltagskompetenzen“ wartete ein buntes und abwechslungsreiches Programm aus den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Umweltverhalten, Verbraucherverhalten, Verkehrserziehung und digitales Handeln/Medienbildung auf sie. Neben Workshops an der Schule, z. T. mit externen Expertinnen und Experten, gab es auch spannende Exkursionen. Dabei hieß es bewusst: weg vom klassischen Lehrplan und hinein in die „Schule des Lebens“. Die Jugendlichen erhielten interessante und vielseitige Einblicke in Themen, die ihnen auch außerhalb des Unterrichts im Alltag begegnen. Vieles konnte direkt ausprobiert, angefasst und praktisch umgesetzt werden. Gemeinsames Mitmachen, Entdecken und Diskutieren sorgte dafür, dass die Inhalte lebendig und anschaulich vermittelt wurden.
Hier können Sie sich selbst ein Bild machen:


Bevor es jedoch im Germeringer Stadion zum großen Countdown kommen konnte, der von knapp 1000 Schülerinnen und Schülern des Max-Born-Gymnasiums lautstark begleitet wurde, musste viel erledigt werden: Rund 40 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 9-12 arbeiteten seit Schuljahresbeginn unter der Betreuung engagierter Studierender des WARR-Verbands in verschiedenen Teams an der Umsetzung dieses erstmaligen Projekts am Max-Born-Gymnasium – und damit auch in Germering.
durch die stets hilfsbereiten Studierenden – insbesondere durch Lucas Krempel, einen ehemaligen MBG-Schüler – als auch durch ihre Lehrkräften Frau Schinzel und Frau Geiger. Sie konnten sie unter anderem einen Geiger-Müller-Zähler zur Messung der Radioaktivität an der Gondel installieren und einen Kaktus mit in die Stratosphäre fliegen lassen, der später zum Herzstück des Logos und sogar zum Maskottchen der Aktion wurde. Der Kaktus – so kann mit viel Freude berichtet werden – überstand den Flug unversehrt.