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Kontakt/Informationen - Vertretungskonzept

Vertretungskonzept

I. Vermeidung von Unterrichtsausfall in den Jgst. 5 mit 10

> In den Jgst. 5 - 7 wird der Vormittagsunterricht komplett gehalten, d.h. jedeStunde, in der der eigentlich vorgesehene Lehrer nicht anwesend ist, wird  vertreten.  Sollte  ein  Stundenausfall  in  Ausnahmefällen  unvermeidlich  sein,  so wird dieser in Regel mindestens einen Tag vorher angekündigt.
> In den Jgst.  8  -  9  wird  der  Vormittagsunterricht  in der Regel  komplett  gehalten. Ausnahmen sind möglich bei randständigem Sport oder Religion oder anderen Lerngruppen, die nicht dem Klassenverband entsprechen.  Im Vertretungsplan  steht dann  (gleichbedeutend)  „Entfall“  oder „frei“. EVA-Stunden  gibt es erst ab Jgst. 10.
> In den Jgst. 5 - 9 gibt es keine Freistunden im Vormittagsunterricht.
> In der  Jgst. 10  können Randstunden oder  in begründeten Ausnahmen  auch andere  Stunden  über  EVA  (Eigenverantwortliches  Arbeiten)  abgedeckt  werden.  Hier findet keine Beaufsichtigung durch eine Lehrkraft statt, die Schülerinnen  und  Schüler  sind  aber angehalten,  sich  eigenständig  mit  dem  Unte rrichtsstoff zu beschäftigen oder Arbeitsaufträge zu erledigen. Die Schülerinnen und Schüler der Jgst. 10 dürfen das Schulgelände verlassen  oder bei Randstunden die Arbeitsaufträge zuhause erledigen.  In der Schule stehen die Bibliothek,  die  Mensa  als  Arbeitsbereiche  oder die  Metallbänke  vor 150  und  vor 242 zur Verfügung.
> Beim Nachmittagsunterricht wird bei der Abwesenheit von Lehrkräften in der Regel mit Stundenverschiebungen oder der Zusammenlegung von Lerngruppen  (z.B.  in  den  Intensivierungsstunden)  gearbeitet.  Nur  im  Notfall  ist  eine Vertretung vorgesehen.
> Die  Information über Unterrichtsausfall  erfolgt ausschließlich über den  Infoscreen, die Homepage und WebUntis (im Aufbau).

II. EVA  in der Qualifikationsphase

> In  der  Qualifikationsphase  (Q11  und  Q12)  werden  Stunden,  die  der  regulär vorgesehene Lehrer nicht halten kann,  nicht vertreten. Vielmehr findet Eigenverantwortliches  Arbeiten (EVA)  statt.  Bei  längeren  Ausfällen  werden  dieSchülerinnen  und  Schüler  des  betreffenden Kurses  auf  die  im  Stundenplanparallel liegenden anderen Kurse in diesem Fach aufgeteilt.
> Eigenverantwortliches  Arbeiten  gilt  ebenfalls,  wenn  „Entfall“  im  Vertretungsplan  vermerkt  ist.  Aktuell  stehen  als  Arbeitsbereiche  -  neben  dem  stundenplanmäßig vorgesehenen Kursraum  -  die  Bibliothek,  die Mensa  und die Metallbänke vor 150 und vor 242  zur Verfügung.  Ist keine Aufsicht in der Bibliothek, kann der Schlüssel gegen Unterschrift im Sekretariat geholt werden.

III. Vertretungsstunden

1. Das Präsenzenmodell
Das Max-Born-Gymnasium hat ein Punktesystem für die Präsenzen, d.h. jeder Lehrer hat in seinem Stundenplan eine bestimmte Anzahl von Bereitschaftsstunden (Präsenzen) ausgewiesen. Präsenzstunden am Nachmittag sind nicht vorgesehen. Nur in Ausnahmefällen wird ein Kollege außerhalb der Präsenzstunden eingeteilt. In solchen Fällen werden die Kollegen in der Regel einen Tag vorher informiert. Dies ist freilich nicht immer persönlich möglich. Denkbare Wege sind auch Anrufe, Nachrichten auf dem AB oder, falls diese Kommunikationswege nicht klappen, Mails im Inf oportal. Jede Kollegin/jeder Kollege wird gebeten, sich regelmäßig auf WebUntis über mögliche Verlegungen und Vertretungen zu informieren.
2. Referendare
Referendare können nur zu Vertretungen in ihren Klassen und nur bis zu einer Obergrenze von 17 Stunden pro Woche herangezogen werden.

IV. Nutzung der Vertretungsstunden

1. Arbeitsaufträge (AA)                                                                                                                 Generell wird bei einer vorhersehbaren Abwesenheit von Kollegen (Schulfahrt,
Fortbildung)  ein  Arbeitsauftrag  gestellt.  Dieser  wird  im  Sekretariat  in  der
blauen  Ablagemappe  im  Fach  „Vertretungsplan“  hinterlegt,  und  zwar  unter
dem Namen des zu vertretenden Kollegen. Die Kollegen, die den Arbeitsauftrag  erstellen,  werden  dringend  gebeten,  die  Klasse  und  das  Datum  der  zu
vertretenden Stunde zu vermerken.
> Es besteht keine Gewähr dafür, dass der Arbeitsauftrag in den ausfallenden Stunden  tatsächlich  von  den  vertretenden  Lehrern  beaufsichtigt  und  erledigtwird.  Es  kann  vorkommen,  dass  andere  Dinge  dringlicher  sind.  Dazu  zählt insbesondere die Möglichkeit, dass Unterricht  verlegt  wird oder ein Lehrer der Klasse eigenen Unterricht halten kann.
> In untis sind alle langfristigen Vertretungen in der Regel bereits zwei Wochen vorher zu sehen.  Es wird dringend empfohlen,  direkten Kontakt mit  der  Kollegin/dem Kollegen aufzunehmen, die/der die Stunde vertritt.
2. Vertretungsstunden ohne Arbeitsauftrag
>  Wenn  -  wie  etwa im Falle einer kurzfristigen  Erkrankung  -  kein Arbeitsauftrag vorliegt,  findet  Fachunterricht  statt.  Priorität  hat  dabei  das  ausfallende  Fach, wenn der Vertretungskollege dieses unterrichten kann. Ansonsten unterrichtet der Vertretungskollege eines seiner Unterrichtsfächer. Hier sind  die Hinweise auf dem Vertretungsplan zu beachten. Die Schülerinnen und Schüler  bringen dann die entsprechenden Unterrichtsmaterialien mit.
> Für  Vertretungsstunden  bieten  sich  darüber  hinaus  die  Wiederholung,  Einübung und Sicherung  von  Grundwissen  oder das Eingehen auf aktuelle Fragestellungen und Themen an.
> Für das Fach Mathematik wurde ein Satz Grundwissenshefte für die einzelnen
Jgst. angeschafft, in denen die Schüler dann selbstständig Aufgaben bearbeiten können. Diese sollen in der Jahrgangsstufe 5 verstärkt eingesetzt werden.
> Sinnvoll sind auch Übungen mit alten  zentralen Jahrgangsstufen-  oder VERATests,  pädagogisch aufbereitete  Filme, etwa zum Thema Cybermobbing, oder die  Behandlung  von  Elementen  des  Methodentrainings.  Ggf.  können  in  Absprache mit dem  Klassenleiter  ZfU-Stunden  vorgezogen oder nachgeholt werden.
> Nicht  sinnvoll  und  nicht  erwünscht  ist  reiner  „Zeitvertreib“  (etwa Hangman Spiele ohne Unterrichtsbezug) oder das nicht methodisch-didaktische aufbereitete Anschauen von Spielfilmen.
> Sportliche  Aktivitäten können aus versicherungstechnischen Gründen nur von Kolleginnen und  Kollegen  mit  Sport-Fakultas  (oder in  Ausnahmefällen mit  einem  Übungsleiterschein)  erteilt  werden.  Koedukativer  Sportunterricht  bedarf einer Sondererlaubnis.
> Die  Schülerinnen  und  Schüler  werden  an  ihre  Verantwortung  erinnert,  durch entsprechendes Verhalten  eine möglichst  effiziente  Nutzung  der Vertretungsstunden  zu  ermöglichen.  Die  Eltern  werden  ebenfalls  um  ihre  Unterstützung gebeten.
> In Vertretungsstunden soll kein unangesagter Leistungsnachweis (Ex oder Ausfragen) in einem Fach stattfinden, das an diesem Tag nicht auf dem  regulären Stundenplan steht.

V. Ursachen für Vertretungen und Gegenmaßnahmen

1. Langfristige Planung
Für die anstehenden Fahrten eines Schuljahres werden die Begleitlehrkräfte frühzeitig festgelegt  (bis zu den Herbstferien).  Für die  Didaktische Jahresplanung  stehen im Infoportal unter „Formulare“ Muster für die Klassenleiter zur Verfügung. Für Wochen, in denen sehr viele Kollegen fahrtenbedingt abwesend sind (Skilager, Berlinfahrt), werden ein bis zwei Wochen vorher  Übersichtspläne  mit den zu vertretenden  Stunden  ausgehängt.  Kollegen  können sich  dann  gegenseitig  absprechen oder sich für bestimmte Stunden zur Verfügung stellen.
2. Exkursionen
Exkursionen, Kinobesuche u.Ä.  sollten möglichst nachmittags stattfinden.  Der zweite Wandertag im Mai ist  eigens  als  Exkursionstag  angelegt.  Die Kollegen werden dringend gebeten, das Vertretungsplanteam rechtzeitig über geplante Exkursionen, Unterrichtsgänge o.Ä. zu informieren.
3. Dienstagnachmittag
>  Der Dienstag ist ein Tag  ohne  nachmittäglichen  Pflichtunterricht  in den Jgst. 5 mit 10, um hier das Wahlkursangebot bündeln und möglichst vielen Schülern die Teilnahme ermöglichen zu können.
> Für Konferenzen, Fachsitzungen und andere dienstliche Veranstaltungen wird schwerpunktmäßig der Dienstagnachmittag verwendet.

VI. Grenzen der Vertretungen

Grundsätzlich  kann  nicht  jede  Stunde,  in  der  ein  Lehrer  fehlt,  durch  Vertretungen aufgefangen  werden.  Vielfältige  außerunterrichtliche  Aktivitäten  und  kontinuierliche
Fortbildungen, die  zwangsläufig  zur Abwesenheit von Lehrkräften im regulären Unterricht führen,  gehören zum Profil  unseres  Gymnasiums und werden auch von den Eltern und Schülern nachdrücklich unterstützt.

Das vorliegende Konzept wurde mit  dem  Örtlichen Personalrat und dem Schulforum
abgestimmt.

Germering, November 2018

Die Schulleitung