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Unsere Schule

Dr. Christoph

Das Max-Born-Gymnasium wurde im Jahr 1966 als zweites Gymnasium im Landkreis Fürstenfeldbruck gegründet. Die Schule bietet die naturwissenschaftlich-technologische und die sprachliche Ausbildungsrichtung an. Unser Namensgeber Max Born (1882-1970) ist für uns als großer Naturwissenschaftler (Mitbegründer der Quantenmechanik, Nobelpreisträger für Physik), leidenschaftlicher und begnadeter (Hochschul-)Lehrer und als politisch interessierter und engagierter Bürger ein Vorbild. Wir stehen in Kontakt mit dem Sohn unseres Namensgebers, Gustav Born, der emeritierter Medizinprofessor in London ist und unser Schulleben mit großem Interesse begleitet. Anlässlich der 50-Jahr-Feier unseres Gymnasiums im Herbst 2016 wurde eine Dauerausstellung zur Schulgeschichte erstellt, die im Verwaltungsbereich zu sehen ist und die mit vielen Fotos die Entwicklung des Max-Born-Gymnasiums seit seiner Gründung dokumentiert. Ein ebenfalls 2016 entstandener, etwa zehnminütiger Imagefilm, der bei Informationsveranstaltungen und Jubiläen gezeigt wird, veranschaulicht auf unterhaltsame Weise das gegenwärtige Unterrichtsgeschehen und Schulleben am Max-Born-Gymnasium.

Aktuell besuchen etwa 1100 Schülerinnen und Schüler das Max-Born-Gymnasium, wo sie von 95 Lehrkräften unterrichtet werden. Besonderen Wert legen wir auf den vertrauensvollen und freundlichen Umgang aller Mitglieder der Schulgemeinschaft untereinander und möglichst große Transparenz in allen schulischen Abläufen. So kann etwa auf unserer Homepage in einem passwortgeschützten Bereich der Vertretungsplan des aktuellen und des folgenden Schultages eingesehen werden. Die ebenfalls dort einsehbare Freitagsinfo gibt Hinweise zu Veranstaltungen der Vorwoche und zum Ablauf der kommenden Schulwoche. Die Infobriefe informieren im Abstand von etwa sechs Wochen ausführlich über aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen der Schule. Die gemeinsame Verantwortung für das Gelingen unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit wird deutlich in der aktiven Mitwirkung der SMV, die sich ein eigenes SMV-Gesetz mit klaren Zuständigkeiten von „Ministern“ gegeben hat, und des Elternbeirats am Schulleben. Im Schulforum und im Schulentwicklungsteam sowie im Bau- und im Mensa-Ausschuss arbeiten Vertreter aller Gruppierungen der Schulfamilie zusammen an der Gestaltung und Weiterentwicklung unserer Schule. Die Klassenelternsprecher, von denen es pro Klasse zwei gibt, treffen sich im Anschluss an die Elternsprechtage und am Schuljahresende zu einem intensiven Gedankenaustausch mit der Schulleitung und dem Elternbeirat. Der corporate identity dienen das Schul-T-Shirt, das einheitliche Schullogo und der Schul-Flyer. Der Förderverein der Schule, das Max-Born-Netzwerk e.V., unterstützt die Aktivitäten der Schule ideell und finanziell, sucht Sponsoren und externe Partner und hält den Kontakt mit den ehemaligen Absolventen.

Schulentwicklung und Qualitätssicherung werden am Max-Born-Gymnasium großgeschrieben. So waren wir von 2002 bis 2007 am Modellversuch MODUS21 beteiligt. Hier wurden in enger Zusammenarbeit von Lehrern, Eltern und Schülern Innovationen in der Schulorganisation sowie neue Unterrichtsmethoden und Prüfungsformate erprobt. Die Ergebnisse dieses Schulversuchs, an dem von den über 350 bayerischen Gymnasien 18 Schulen teilgenommen haben, sind Vorbild für die Weiterentwicklung des bayerischen Gymnasiums geworden. Unsere innovative Arbeit im Bereich der inneren Schulentwicklung wurde 2016 mit dem 1. Platz des bayernweiten i.s.i. (Innere Schulentwicklung – Innovationspreis)-Wettbewerbs ausgezeichnet. Schwerpunkt unserer Bewerbung war dabei die Individuelle Förderung. Das seit 2010 bestehende Schulentwicklungsteam koordiniert die unterschiedlichen Ansätze und Bestrebungen: In den Jahren 2011, 2014 und 2016 fanden im Rahmen der Internen Evaluation umfassende Befragungen von Lehrern, Schülern und Eltern zu den Abläufen an unserer Schule statt. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse dienen als Anregungen für den weiteren Schulentwicklungsprozess. Im Schuljahr 2014/15 wurde das Schulentwicklungsprogramm verabschiedet und 2015/16 das Konzept zur Erziehungspartnerschaft erstellt. Beide Programme werden fortlaufend evaluiert und aktualisiert. Im Juli 2011 wurde nach eingehenden Beratungen das Leitbild unseres Gymnasiums verabschiedet, das die Grundlage unserer unterrichtlichen und pädagogischen Arbeit bildet. Im Schuljahr 2011/12 ist unsere Schule extern evaluiert worden. Aufgrund des guten Abschneidens wurde unser Antrag auf die (erneute) Zuerkennung des MODUS-Status positiv beschieden. Somit sind wir seit 1. August 2012 wieder MODUS-Schule und können so innovative Ansätze, auch in Abweichung von der GSO, erproben. Wir sind sehr stolz auf diesen Status und freuen uns auf das Entwickeln und Implementieren neuer Maßnahmen. Im Schuljahr 2012/13 haben wir am Modellprojekt zur „Individuellen Lernzeit“ des Bayerischen Kultusministeriums teilgenommen und dabei sowohl ein freiwilliges Wiederholungsjahr (Flexibilisierungsjahr) vor dem Eintritt in die Qualifikationsphase als auch Förderangebote und ein Frühwarnsystem für die 8. Jahrgangsstufe erprobt.

Besondere Einrichtungen an unserem Gymnasium im MINT (Mathematik-Informatik- Naturwissenschaften und Technik)-Bereich sind die schuleigene Sternwarte, das mikrobiologische Labor und das Schulaquarium im Foyer. Viele Schülerinnen und Schüler des Max-Born-Gymnasiums nehmen mit ihren Arbeiten an regionalen und nationalen Wettbewerben teil und wir können uns immer wieder über Preisträger auf Landes- und Bundesebene freuen. Im Schuljahr 2010/11 etwa gewannen zwei unserer Schüler den Superpreis bei „Experimente antworten“ und einer unserer Abiturienten erreichte das Bundesfinale von „Jugend forscht“. Auch beim Dr. Hans-Riegel-Preis (der Stifter ist der Haribo-Gründer Hans Riegel) sind wir in den letzten Jahren immer wieder erfolgreich gewesen. Jährlich treffen sich im Rahmen der Forscherwoche Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums und von Schulen aus mehreren anderen Bundesländern, um sich über ihre Projekte auszutauschen, wissenschaftliche und industrielle Einrichtungen zu besuchen und Fachvorträge renommierter Forscher zu hören. Das Max-Born-Gymnasium ist Partnerschule des Deutschen Museums und arbeitet immer wieder mit wissenschaftlichen Einrichtungen wie der DLR in Oberpfaffenhofen und der TUM-School der TU München zusammen. Wegen der besonderen Leistungen auf dem Gebiet der Mathematik und der Naturwissenschaften gehört das Max-Born-Gymnasium als eines von aktuell 45 bayerischen Gymnasien dem - im Jahr 2000 auf Initiative der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) gegründeten - Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence Center e.V. als MINT-EC-Schule an. Im Herbst 2015 erhielten wir erneut die entsprechende Zertifizierung als „Leuchtturmschule“ für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Im November 2013 fand die große bayernweite Auftaktveranstaltung für MINT-EC in Bayern an unserer Schule statt. An diesem Event nahmen u.a. der Staatssekretär im Kultusministerium, Georg Eisenreich, und Bertram Brossardt, der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft, teil. Jährlich beteiligen sich zudem mehr als ein Drittel unserer Schülerinnen und Schüler mit beachtlichem Erfolg am weltweiten Mathematik-Wettbewerb „Känguru“ und seit 2015/16 auch am Pangea-Wettbewerb. Ein weiteres Projekt im MINT-Bereich ist die Forscherklasse in der Unterstufe, die im Schuljahr 2013/14 gestartet ist und bei der es um Experimentierfreudigkeit und Wettbewerbsvorbereitung in den Naturwissenschaften geht. Hier kooperieren immer ein Chemie- und ein Physiklehrer und betreuen eine Schülergruppe. Wir arbeiten bei diesem Projekt mit der Germeringer Firma Dionex Softron GmbH zusammen, die weltweit im Bereich der Chromatographie tätig ist.

Im sprachlichen Bereich bietet das Max-Born-Gymnasium als einzige Schule im Landkreis Fürstenfeldbruck und an der S-Bahnlinie 8 die Möglichkeit, (alternativ zu Englisch) Latein als erste Fremdsprache zu wählen. Die zweite Fremdsprache beginnt bereits in der 6. Jahrgangsstufe, für Schülerinnen und Schüler mit Latein als erster Fremdsprache ist dies automatisch Englisch, die anderen wählen zwischen Latein und Französisch. Die dritte Fremdsprache im sprachlichen Zweig ist entweder Französisch oder Italienisch. Somit ist an unserem Gymnasium auch eine rein neusprachliche Fremdsprachenfolge (Englisch – Französisch – Italienisch) möglich. Aber auch das Fach Latein ist in unserem Schulprofil fest verankert, es existiert, wie bereits ausgeführt, als erste Fremdsprache ab Jgst. 5, wird aber auch kontinuierlich in der Oberstufe angeboten. In beiden Ausbildungsrichtungen des Max-Born-Gymnasiums besteht die Möglichkeit, mit Beginn der 10. Jahrgangsstufe die erste oder zweite Fremdsprache Latein bzw. die zweite Fremdsprache Französisch durch die spät beginnende Fremdsprache Italienisch zu ersetzen. Die Schülerinnen und Schüler können an unserer Schule offizielle Sprachzertifikate in Englisch (CAE - Certificate in Advanced English) und in Französisch (DELF - Diplôme d'Etudes en langue française) erwerben. Wir engagieren uns darüber hinaus seit Jahren stark in der Entwicklung und Erprobung neuer Aufgaben- und Prüfungsformate, etwa zur Stärkung der Mündlichkeit in den modernen Fremdsprachen. So finden sich in der zentralen Handreichung „Time to talk“ und auf der zugehörigen DVD etliche Unterrichtsbeispiele mit Schülerinnen und Schülern des Max-Born-Gymnasiums.

Das musikalische Leben am Max-Born-Gymnasium ist breit gefächert: Es gibt ein Orchester, drei Chöre (Unter-, Mittel- und Oberstufe), eine Bigband, die Schulband „Murphy’s Law“, einen Additums-Kurs Musik sowie immer wieder P-Seminare Musik, die bei Kammer-, Weihnachts- und Sommerkonzerten oder in der Kooperation mit Grundschulen ihr beeindruckendes Können unter Beweis stellen. Seit dem Schuljahr 2010/11 bieten wir in der 5. Jahrgangsstufe eine Streicherklasse an. In dieser Klasse lernt jedes Kind ein Streichinstrument, wobei der Instrumentalunterricht im Rahmen der Musikstunden erteilt wird. Von Anfang an musizieren die Kinder der Streicherklasse gemeinsam. Seit dem Schuljahr 2012/13 führt ein Junior-Orchester die musikalische Arbeit in der Streicherklasse in Jahrgangsstufe 7 fort. Im Bereich des Schultheaters haben wir eigene Ensembles für die Unter-, Mittel- und die Oberstufe. Einmal im Jahr gibt es eine große Theater- bzw. Musical-Produktion, an der bis zu 200 Schülerinnen und Schüler mitwirken, und zwar als Schauspieler, Tänzer, Musiker, Bühnenbildner, Programmheftmacher und Organisatoren. Nach dem Sommernachtstraum, Alice im Wunderland, Blues Brothers, Yellow Submarine, Faust, Herr der Fliegen und Was ihr wollt steht für Februar 2017 eine Dracula-Inszenierung auf dem Programm.

Im sportlichen Bereich sind die zwei Skilager-Aufenthalte (in der 7. und in der 8. Jahrgangsstufe), die Jahrgangsstufen-Turniere in unterschiedlichen Sportdisziplinen und unsere Schulmannschaften Fußball und Handball zu erwähnen. Über unsere schuleigenen Sportanlagen hinaus nutzen wir städtische Einrichtungen in unmittelbarer Nähe: das Hallenbad, den Kunstrasenplatz und das große Sportstadion der Stadt Germering.

Ein weiterer Baustein im Schulleben und in der Vernetzung der Schule mit dem kommunalen und regionalen Umfeld ist der Schüler-Service (für Senioren und Grundschüler), über den unsere Schülerinnen und Schüler älteren Mitbürgern in Germering die Erledigung kleinerer Dienste anbieten. Zur Übernahme von Verantwortung für die Gemeinschaft wollen wir auch durch die Einrichtung der Tutoren und durch den Schulsanitätsdienst ermuntern. Hinzu kommt die intensive und anspruchsvolle Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Mentoren, die sich die Unterstützung von jüngeren Schülerinnen und Schülern im Unterricht oder bei den Hausaufgaben zur Aufgabe gemacht haben. Im Sinne des Qualitätsmanagements verlangen wir von den Schülerinnen und Schülern, die quasi offiziell über die Schule (Liste im Sekretariat) Nachhilfeunterricht anbieten, das Absolvieren der Mentorenausbildung. Seit dem Schuljahr 2010/11 stehen Streitschlichter (mittlerweile MeMo-Team für Mediation und Moderation) als Ansprechpartner bei Konflikten unter Schülern zur Verfügung. Die beteiligten Schülerinnen und Schüler werden in einer mehrtägigen Schulung intensiv auf diese anspruchsvolle Aufgabe vorbereitet. Verantwortung für die Umwelt übernehmen unsere Schülerinnen und Schüler zudem im schuleigenen Biotop und in den Energieteams, die für bewusstes Umgehen mit Ressourcen im Klassenzimmer und in der ganzen Schule sorgen. Wiederkehrende Veranstaltungen beschäftigen sich mit der Klimaproblematik. Seit Herbst 2016 ist das Max-Born-Gymnasium „Umweltschule in Europa“. Zudem arbeiten wir daran, Fairtrade-Schule zu werden. Es gibt am Max-Born-Gymnasium ein breit gefächertes Angebot zur Lebenskompetenz, das alle Jahrgangsstufen umfasst. Darüber hinaus bieten wir ein breit gefächertes Wahlkursangebot an. Details finden Sie hier auf der Homepage unter „Angebote“.

Angebote an die Schülerinnen und Schüler zur Stärkung des Praxisbezugs und zur Horizonterweiterung sind die verschiedenen Schüleraustausch-Programme mit Partnerschulen in Frankreich (Domont, das auch eine der Partnerstädte Germerings ist), der (französischsprachigen) Schweiz, Italien (Cecina, der Partnerstadt von Gilching, und Merate bei Como), den USA (Chicago) und Großbritannien (London) und weitere Schulfahrten. Von September 2010 bis August 2012 koordinierte das Max-Born-Gymnasium ein Comenius-Projekt der Europäischen Union zu „Geschlechterklischees im Schulsport“. Unsere Partnerschulen bei diesem Projekt befinden sich in Italien (Oristano auf Sardinien), Polen (Prostki im Nordosten Polens), Ungarn (Balatonfüred, einer Partnerstadt von Germering) und der Türkei (Gebze bei Istanbul).

Die Berufs- und Studienorientierung wird am Max-Born-Gymnasium sehr ernst genommen, auch wenn die gymnasiale Bildung keineswegs auf eine reine Berufsvorbereitung reduziert werden darf. Ein Gymnasium vermittelt vielmehr eine profunde Allgemeinbildung, die für unterschiedlichste Studiengänge und Berufsfelder qualifiziert. Dennoch macht es Sinn, wenn sich unsere Schülerinnen und Schüler bereits frühzeitig über die Möglichkeiten nach dem Abitur (oder auch nach dem mittleren Schulabschluss in der 10. Jgst.) informieren. Bei Berufs- und Studieninformationsabenden, die vom Max-Born-Netzwerk organisiert werden, präsentieren ehemalige Absolventen unserer Schule ihre aktuellen Studiengänge und Berufe. Seit dem Herbst 2014 beteiligen wir uns am schulübergreifenden Berufs- und Studieninformationsabend des Gewerbeverbandes Germering. Seit dem Schuljahr 2012/13 kommt die Talentschmiede zu uns ins Haus und erarbeitet gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern deren Interessen und Stärken. In der neunten Jahrgangsstufe bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern ein Bewerbungstraining und ein einwöchiges Betriebspraktikum an, das sie mit den Bedingungen der Arbeitswelt vertraut machen soll. In der Q11 ist in der letzten Schulwoche ein weiteres (freiwilliges) Praktikum möglich. Auch am jährlich stattfindenden Girls‘ Day bzw. Boys‘ Day beteiligen sich Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen sehr rege.

Schulinterne Lehrerfortbildung, vor allem im Bereich neuer Unterrichtsmethoden, gehört ebenso zu unserem Konzept von Qualitätsentwicklung wie das bundesweite Modellprojekt SINUS (Nachfolgeprojekt: Fibonacci) zur „Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts“, in dem wir als Pilotschule ein Netz von weiteren Schulen betreut haben. Hier wurden neue Ansätze des Unterrichtens erprobt, die Zusammenarbeit im Team organisiert und neue Aufgabenformen entwickelt. Auch am Folgeprojekt DELTAplus sind wir mit verschiedenen Fachschaften beteiligt. Dem Thema Übertritt widmen wir uns durch die intensive Betreuung und Förderung der Schülerinnen und Schüler in den fünften Klassen, etwa durch ein Lehrerteam in den Kernfächern, das bereits im Juni des Vorjahres gebildet wird. Wir haben einen abgeordneten Grundschullehrer an der Schule, der als Lotse fungiert und entsprechende Beratungsangebote macht. Es finden auch Hospitationen an Grundschulen und gemeinsame Fortbildungen mit Grundschul- und Realschullehrkräften statt. Eine Schulpsychologin, die parallel zu ihrer Tätigkeit am Max-Born-Gymnasium noch als Kinder- und Jugendtherapeutin und als Supervisorin arbeitet, eine Beratungslehrerin und zwei Sozialpädagoginnen stehen als Ansprechpartner für Schüler, Eltern und Kollegium bereit.

Das Max-Born-Gymnasium engagiert sich stark in der Begabtenförderung. Im Oktober 2011 startete die Max-Born-Akademie, die besonders begabten und leistungsstarken Schülerinnen und Schülern der 9. bis 12. Jgst. im Abstand von etwa sechs Wochen Bildungsangebote in Gestalt von Vortragen, Workshops, Betriebsbesichtigungen oder politischen Fahrten macht, die über das im Unterricht Behandelte hinausgehen.

Seit dem Schuljahr 2009/10 bietet das Max-Born-Gymnasium eine Einführungsklasse an, die von Schülerinnen und Schülern mit mittlerem Schulabschluss besucht wird, die dann am Gymnasium die Allgemeine Hochschulreife erwerben wollen. Sie machen die zehnte Klasse zum zweiten Mal, um in das gymnasiale Arbeiten und den gymnasialen Fächerkanon „eingeführt“ zu werden, und treten im Anschluss in die reguläre Qualifikationsphase ein. Im Mai und Juni 2015 legte bereits der vierte Jahrgang der Einführungsklasse erfolgreich das Abitur ab. Seit dem Schuljahr 2014/15 können die Schüler der Einführungsklasse alternativ zu Französisch auch Italienisch als spät beginnende Fremdsprache wählen, wenn sie noch über keinerlei Vorkenntnisse in einer zweiten Fremdsprache verfügen.

Besonderes Engagement bei der Mitgestaltung des Schullebens würdigen wir jährlich durch die Verleihung der Max-Born-Medaille an Abiturienten. Auf einer Schulversammlung am Jahresende werden neben besonders engagierten Schülern auch die Klassenbesten geehrt und erhalten einen Preis, den das Max-Born-Netzwerk finanziert; zudem können wir in jedem Jahr besonders gelungene und fächerübergreifend angelegte W-Seminar-Arbeiten aus der Gustav-Born-Stiftung prämieren. Auch dabei unterstützt uns unser Förderverein, das Max-Born-Netzwerk tatkräftig und auch materiell. Der von einem ehemaligen Kollegen gestiftete und mit 250€ dotierte Dr.- Manfred-Matschek-Preis wird für die Behandlung naturwissenschaftlicher Themen in einer Fremdsprache vergeben.

Das Max-Born-Gymnasium verfügt über eine Mensa mit 120 Plätzen. Dort können die Schülerinnen und Schüler, aber natürlich auch die Lehrkräfte und alle weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Gymnasiums ein warmes Mittagessen einnehmen. Angeboten werden immer zwei Hauptgerichte, von denen eines vegetarisch ist. Zudem gibt es eine Salatbar und viele kalte und warme Snacks sowie Obst. Den aktuellen Speiseplan finden Sie hier auf der Homepage. Die Abrechnung erfolgt über eine Karte der Firma „Mittagessensbestellung“ (www.mittagessensbestellung.de). Betreiber von Mensa und Pausenverkauf ist seit August 2016 Herr Christian Migge.  Ein Mensa-Ausschuss, in dem neben Herrn Migge Vertreter der Schulleitung sowie der Lehrer-, Schüler- und Elternschaft sitzen, begleitet die Arbeit kontinuierlich und versucht, eventuell auftretende Probleme frühzeitig zu lösen. Der Elternbeirat stellt in der Zeit von Oktober bis Ostern jeden Mittwoch kostenlose Äpfel zur Verfügung. Dieses Angebot wird von den Schülern sehr gut angenommen. Es stellt einen wirkungsvollen Beitrag zum Bereich „Gesunde Ernährung“ dar. Die Nachmittagsbetreuung (offene Ganztagsschule) wird an vier Wochentagen (Montag bis Donnerstag) kostenlos von 13.10 Uhr bis 16.10 Uhr angeboten. Die Betreuung übernehmen sechs hauptamtliche Kräfte unter der Leitung von Frau Heldt (von der gfi, der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration). Sie werden unterstützt von ehemaligen Schülern und Mentoren. Für die Schülerinnen und Schüler, die an der Nachmittagsbetreuung teilnehmen, ist ein gemeinsames Mittagessen in der Mensa obligatorischer Bestandteil der Betreuung.

Unser Sachaufwandsträger, der Landkreis Fürstenfeldbruck, investiert erfreulicherweise viel Geld in die Ausstattung der Bildungseinrichtungen in seiner Zuständigkeit. So läuft seit dem Jahr 2010 die Sanierung unseres Schulgebäudes, das in den Jahren 1967 bis 1971 entstanden ist. Die Schule zeichnet sich architektonisch durch viel Licht, weite Gängen und großzügige Außenflächen aus. Das Gebäude und die Außenflächen werden trotz seines Alters den Erfordernissen ihrer Nutzer sehr gut gerecht. Der großzügige Pausenhof bei der Mensa konnte im August 2012 um den Schulpark im Süden des Geländes ergänzt werden. Dort steht eine große Grünfläche mit altem Baumbestand als Ruhezone in der Mittagspause zur Verfügung. Seit 2012/13 verfügt das Max-Born-Gymnasium über eine eigene Schulimkerei. Im Frühjahr 2015 wurde ein Klassenzimmer im Grünen mit wetterfesten Tischen und Sitzgelegenheiten in Betrieb gehen.

Die technische Ausstattung der Klassen- und Fachräume ist am Max-Born-Gymnasium in den letzten Jahren modernisiert und auf dem neuesten Stand gebracht worden: Es gibt in allen Räumen Dokumenten-Kameras sowie fest installierte Beamer bzw. interaktive Whiteboards. Es stehen zwei Informatikräume mit neuen Rechnern an jeweils 30 Arbeitsplätzen, ein spezieller Präsentationsraum (für die Seminare der Oberstufe) und ein Robotikraum zur Verfügung. Neu sind zudem ein Meditationsraum (Raum der Stille) und Büros für unsere Sozialpädagogin und die Pädagogischen Betreuer. Im April 2013 wurde die grundlegende Sanierung des Biologie- und Chemietraktes sowie der Verwaltung abgeschlossen. Bis zum Frühjahr 2014 lief die Sanierung von acht Klassenzimmern im Zentralbau, die nun auch über interaktive Whiteboards und Dokumentenkameras verfügen. Seit dem Herbst 2014 steht uns zudem die frisch sanierte Bibliothek in den Räumen K5, K6 und K7 zur Verfügung: Dort gibt es neben dem wissenschaftlichen Bücherbestand eine Schülerlesebibliothek, Arbeitsplätze (mit Internetzugang) für die Oberstufenschüler, einen stufenförmiger Sitzbereich mit Leinwand und einen modernen Besprechungsraum. Im Sommer 2015 wurde die Sanierung von zwei Stockwerken im Sternwartentrakt abgeschlossen und 2016 die der drei Kunst- und Musikräume im Verwaltungstrakt. Dabei wurde ein Musiksaal durch die Einbeziehung einer ehemaligen Dachterrasse erheblich erweitert. Er kann nun auch als Probenräum für größere Ensembles genutzt werden. Es fehlt nun nur noch die Sanierung der alten Turnhallen und die des Kunstsaals 017. Der Kunstsaal-Umbau ist noch für das Schuljahr 2016/17 geplant, die aufwändige Sanierung der Turnhallen für die Zeit von Juli 2017 bis Dezember 2018.

Am Max-Born-Gymnasium ist es unser erklärtes Ziel, drei zentrale Ansätze in Einklang zu bringen: ein vielfältiges Unterrichtsangebot und eine hohe Unterrichtsqualität, wie sie in den hervorragenden Platzierungen bei den zentralen Leistungstests und in den zahlreichen Wettbewerbserfolgen zum Ausdruck kommt, ein reiches Schulleben, das von allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft getragen wird, und die Offenheit für Innovationen, die auch aus der Schule selbst heraus angestoßen werden. „Viel Lernen in guter Atmosphäre“ ist kurz zusammengefasst der Kerngedanke unseres Leitbildes. Wir hoffen so, ein Konzept von gymnasialer Bildung und Erziehung umzusetzen, das unsere Schule zu einem attraktiven Lern- und Lebensraum für Lehrer, Schüler und Eltern macht und mit dem wir unsere Absolventinnen und Absolventen möglichst gut und umfassend auf die außerschulische Berufs- und Lebenswelt vorbereiten.

Germering, im Oktober 2016

Dr. Robert Christoph

Schulleiter